Ursprung und Tradition
Unsere Karnevalsgesellschaft entstand 1923/24 aus dem Turnverein „Germania-Poppelsdorf“. Bemerkenswert ist die historische Parallele zum 100-jährigen Jubiläum: Während die erste Sitzung 1924 noch im Saal stattfand (da Umzüge offiziell verboten waren), nimmt der Verein heute wieder gern aktiv am Rosenmontagszug teil.
Wichtige Persönlichkeiten und Wandel
Nicht nur unser Poppelsdorf veränderte sich baulich, sondern es änderte sich auch seine Gesellschaft. Wir hatten den richtigen Mann am rechten Platz: den auch heute noch unvergessenen Heinz Schöneseifen, einen Literaten, der hochkarätige Kontakte zur Kölner und Bonner Karnevalsszene pflegte. Trotz Modernisierungen, wie der Umbenennung des „Reichshallen-Abends“ in die heutige Bürgersitzung, blieb der Kern unseres Vereins bestehen. Heinz Rech, bekannt als Prawda-Reporter oder die vier Sternenburger sind auch erwähnenswert.
Das Erfolgsrezept
Unser Verein setzt bewusst auf Beständigkeit statt auf kurzlebige Trends:
⦁ Sitzungskultur: Die Bürgersitzung am Karnevalssamstag ist eine klassische Kostümsitzung mit Redebeiträgen und Musik, die bei Publikum und Künstlern gleichermaßen beliebt ist.
⦁ Geselligkeit: Seit ca. 50 Jahren gehört das „Ääzezuppessen“ (Erbsensuppen-Essen) mit dem Bonner Prinzenpaar zum festen Programm.
⦁ Engagement: Seit 2004 ist unser Verein wieder als Fußgruppe mit fantasievollen Kostümen im Rosenmontagszug vertreten unter dem Motto „Spaß an dr’Freud.“ Mitmachen lohnt sich immer.
Moderne Entwicklungen
In den letzten zehn Jahren öffnete sich unser Verein entscheidend für die Zukunft: Frauen können nun offiziell Mitglied werden, was die Vereinsarbeit stärkt. Wir haben eine Satzung und sind damit e.V.
Im Jahr 2024 feierten wir unser großartiges 100jähriges Jubiläum!